Aktuelles

Für den deutschen evangelischen Kirchentag in Berlin-Wittenberg vom 24. bis 28. Mai 2017 
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Führung:

Mo. - Fr.09.00 Uhr bis 11.30 Uhr
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Di. + Do.Offene Führung 15.00h
Sa.10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
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Petit Edelbrock Wappen

Projekte, Vielfalt in Wort und Bild

Um Ihnen unser Leistungsspektrum zu zeigen, lassen wir hier hauptsächlich Bilder sprechen. Ein Klick auf das Bild genügt und Sie gelangen zur jeweiligen Bildergalerie.

Glocken für Namibia

Im Jahr 2014 haben wir wieder 12 Glocken, dieses mal für verschiedene Gemeinden im Norden von Namibia geliefert. Hier einige Bilder von unserem Besuch in Windhoek, im Mai 2015.
Der Dom zu Windhoek, der Sitz des Erzbischofs (der in Rom bei Papst Franziskus weilte), ein Blick in den Garten und dann die Überraschung: hier steht einen Glocke, die 1931 bei Petit in Gescher gegossen wurde.


Werdegang der Glocken 2013 ... oder 1690?

Es ist immer wieder ein wunderbares Erlebnis, den Werdegang einer Glocke begleiten zu dürfen. Im Frühjahr 2013 war es wieder soweit.
4 Glocken für St. Gallus in Frankfurt/M und 2 Glocken für St. Michael in Berlin sollen entstehen. Diese Bilderserie begleitet in Ausschnitten und in groben Teilschritten den Prozess. Dabei kam es dem Fotografen weniger auf perfekte Bilder als eher auf das Einfangen der Atmosphäre an. Hier wird deutlich, Glockengiessen hat etwas mit Handwerkskunst und mit Tradition zu tun. Wir haben uns vorgenommen, diese zu pflegen und zu erhalten - bei allem Fortschritt in unserer schnelllebigen Zeit. Unsere Auftraggeber helfen uns dabei, danke.


Schallfenster für Wuppertal

Einen nicht alltäglichen Auftrag für die Christuskirche in Wuppertal konnten wir 2012 als Subunternehmer der Fa. Perrot, Niederlassung Remscheid, erfolgreich ausführen. Das Besondere waren die extremen Abmessungen und auch die Quantität der zu liefernden Holzarbeiten. Große Rundbögen, Hunderte von Lamellen aus Eichen-Holz und die für die Mobilfunktechnik gefertigten Sonderanfertigungen aus Acrylglas wurden unter wirklich nicht einfachen Umständen sicher und fachgerecht in den Turm verbracht und über den Dächern von Elberfeld montiert.

 


Johnannes XXIII, eine Glocke für Köln-Ehrenfeld

Immer wieder etwas ganz Besonderes ist ein Glockenguss wie am 16. März 2012.
Gleich sieben Glocken in verschiedenen Größen wurden in der Glockengrube unter Teilnahme der auftraggebenden Gemeinden aus ganz Europa gegossen. Die größte unter ihnen war die 2.325 kg schwere Glocke "Johannes XXIII" für St. Anna in Köln-Ehrenfeld.

Nicht weniger beeindruckend und bewegend auch die Glockenweihe in der Kirche einige Wochen später.


Gorch Fock wieder auf See!

Dass "unsere" Gorch Fock wieder auf großer Fahrt ist freut uns besonders.

Warum? Na ja, die Schiffsglocke grüßt nun wieder in aller Welt.
Mehr dazu finden Sie unter diesem Link:

www.esys.org/gofo/glocke.html



Friedhofskapelle

Zwei Glocken (cis'' und e'') für die evangelische Friedhofskapelle in Rheda-Wiedenbrück verlassen vormontiert im Glockenstuhl aus Eichenholz die Glockengießerei.


Glockenturm Mülheim

In Mülheim an der Ruhr errichtete Petit & Gebr. Edelbrock als Generalunternehmer einen neuen Glockenturm in Leimbinder- Holzkonstruktion. Die beiden werkseits vorgefertigten Teile des Glockenturms, jeweils mit Treppenaufgang und die Glockenstube, wurden mittels zweier Autokräne aufgerichtet und auf das bauseits vorbereitete Betonfundament montiert. Die Aufgänge zur Glockenanlage sind in dunkel imprägniertem Nadelholz gehalten. Die Verschalung der Glockenstube und das Fachwerk bestechen durch ihre weiße Lasur. Das Dach erhielt eine Titanzinkabdeckung. Der 25 Meter hohen Turm der Fliedner-Stiftung erhielt durch die helle halbdurchsichtige Textilbespannung ein außergewöhnliches Erscheinungsbild.

Das vorhandene Sechsergeläute e’ – g’ – a’ – h’ - c’’ – d’’ mit knapp drei Tonnen Gewicht erhielt neue Armaturen mit Eichenholz-Jochen, Läutemaschinen, eine Funkfernsteuerung mit stationärer Empfangsanlage, Richtantenne und mobilem Handsender. Klöppel und Hängeeisen wurden angepasst und mit neuem Leder wieder eingesetzt.


Köln-Hohenlind

Die vergoldete Glockenzier der Heiligen Elisabeth von Thüringen, des Kölner Stadtwappens und der Kardinalswappen hebt sich deutlich ab von der dunklen Patinierung des Glockenkörpers und bestimmt das Erscheinungsbild dieser beiden Glocken mit den Tönen g' und b'' und einem Gesamtgewicht von einer knappen halben Tonne. Sie sind für das St. Elisabeth Krankenhaus in Köln-Hohenlind bestimmt.


Blicke in die Glockengrube mit der Glocke für den Weltjugendtag

Eine der größten Glocken wurde von uns 2005 zum Weltjugend-Kirchentag gegossen und auf dem Marienfeld in Köln aufgestellt. Dankbar und stolz sind wir, diesen Auftrag bekommen zu haben.
Sehr geehrt sind wir, das Papst Benedikt XVI. selbst diese Glocke gesegnet hat.
Seine Segnungsworte waren:

Herr des Himmels und der Erde,
dich preist deine Schöpfung.
Im Himmel und auf Erde schallt dein Ruf.
Voll Vertrauen bitten wir dich:
Segne diese Glocke,
die dein Lob verkündet: Segne alle,
zu denen der Ruf dieser Glocke dringen wird,
und führe so deine Kirche von überall
her zusammen in dein Reich.
Das gewähre uns durch Christus
unseren Herrn.

Sie trägt den Namen Johannes Paul II. und hängt nun in der Kölner St.-Aposteln-Kirche.


Ein neues Geläute für Werl

Die evangelische Kirchengemeinde in Werl erhielt ein neues fünfstimmiges Geläute. Alle Glocken wurden komplett mit Armaturen im neu errichteten Holzglockenstuhl montiert. Die größte Glocke mit dem Ton d’ wiegt etwa 1700 kg. Aus statischen und baudynamischen Gründen erhielt sie eine Kompensationspendel-Anlage und wird von einem konventionellen Läutemotor angetrieben. Die übrigen Glocken mit den Tönen f’’ (ca. 180 kg), g’’ (ca. 130 kg), a’’ (ca. 95 kg) und b’’ (ca. 80 kg) wurden jeweils mit Linearantrieben ausgerüstet. Ergänzt wurde die Anlage durch zwei Anschlagwerke und einer Funkhauptuhr.


Dachreiter des Doms zu Frankfurt am Main

Im Jahr 2004 gegossene Glocke mit Linearantrieb und vergoldeter Inschrift für den Kaiserdom in Frankfurt am Main.


Gegenpendelanlage St. Pankratius

Im Frühjahr 2004 wurde die Glockenanlage der Kirche St. Pankratius in Gescher saniert. Auf Grund einer schwingungstechnischen Untersuchung am Turm mussten Maßnahmen zur Schwingungsreduzierung ergriffen werden. Dabei zeigte sich, dass insbesondere die Glocke III eine unmittelbare Resonanzlage zur Eigenfrequenz aufwies. So erhielt diese Glocke mit dem Ton e’ und einem Gewicht von 1227 kg eine Kompensationspendelanlage, eine neue Holzachse und eine elektronische Läutemaschine. Außerdem wurde für die Aufnahme des Gegenpendels ein Glockenstuhlaufbau errichtet.


St. Maria Magdalena in Goch

Im November 2003 wurden für St. Maria Magdalena vier neue Glocken mit den Tönen h°, d’, e’ und h’ und einem Gesamtgewicht von mehr als sechs Tonnen gegossen.

Beim Einsturz des Kirchturms im Jahr 1993 blieben von dem ursprünglich Geläute nur zwei Glocken erhalten.

In den darauffolgenden Monaten wurde ein Glockenstuhl in Gescher gefertigt und zusammen mit neuen Armaturen und elektrischen Läutemaschinen durch die Mitarbeiter der Glockengießerei komplett montiert. Gleichzeitig wurde über die gesamte Höhe eine neue Treppenanlage installiert.

Die Kirche St. Maria Magdalena verfügt nunmehr über eine Musteranlage, die alle Vorschriften berücksichtigt und als beispielhaft bezeichnet werden kann. Der zuständige Sachverständige Gerding aus Münster bestätigte die mängelfreie Abnahme und bezeichnete die von Petit & Gebr. Edelbrock ausgeführten Arbeiten als vorbildlich.

Die Glocken sind in einem sehr hohen Glockenstuhl mit zwei leeren unteren Etagen angeordnet. Die Gesamthöhe des Glockenstuhls misst gut 13 Meter und erhält an den Seiten eine Treppenanlage für den Aufstieg bis zum Turmhelm bzw. auch für die bessere Zugänglichkeit der einzelnen Glocken. Aus statischen Gründen war es erforderlich, zunächst den ca. fünf Meter hohen Unterbau aus vier Fachwerken zu erstellen und dann erst die drei Etagen mit einer Höhe von mehr als acht Metern, in denen die Glocken installiert wurden. So sind jeweils zwei Glocken neben einander und drei über einander angeordnet. Die Joche, der gesamte Glockenstuhl sowie die Treppenanlage bestehen aus farblos imprägnierter Eiche.

Als Schutz gegen mechanische oder akustische Schwingungsübertragungen wurden die Untergurte der Fachwerke des Unterbaus in einem Stahlschuh mit einer Körperschallisolierung aus feinzelligem PUR befestigt.


St. Peter - Dom zu Fritzlar

Im Dom zu Fritzlar wurde der mittelalterliche Holzglockenstuhl umfangreich saniert. Bei dieser Gelegenheit wurden nach Demontage der beiden Glocken mit den Tönen c' und d' , einem Gesamtgewicht von ca. 5,7 Tonnen auch die vorhandenen alten verkröpften Holzjoche nach den Vorschriften der Denkmalpflege überarbeitet.

Voraussetzung für die Durchführung dieser Maßnahme war der Erhalt der historischen Substanz der vorhandenen Glockenachsen. Durch die Überholung der umgearbeiteten, mittlerweile geraden Joche, hat das Gesamtgeläute nach Ansicht vieler Experten sehr an Klangfülle gewonnen.


Ausstellung HWK Münster

Glocken und Kunst unter diesem Motto präsentierten wir in der Zeit vom 25. November 2004 bis zum 14. Januar 2005 in den Räumen der Handwerkskammer Münster einen Querschnitt aus unserer Kunstgießerei sowie eine Fotoreportage über den Glockenguss.

Neben dem Glockenguss, wo auch heute noch Glocken im altbewährten Lehmformverfahren hergestellt werden und deren Klang Gescher weltweit bekannt gemacht hat, war der Kunstguss mit über 64 Werken vertreten. Unsere Kunden, namhafte und bekannte Künstler aus der näheren und weiteren Umgebung, stellten uns zu diesem Zweck ihre Objekte zur Verfügung.

Bei den Künstlern und Bildhauern, die durch ihre Arbeit erst diese Ausstellung ermöglichten, bedanken wir uns an dieser Stelle besonders:

Professor Jörg Heydemann, Dr. Wilfried Koch, Hilde Schürk-Frisch, Christine Sültrup, Jakob W. Korsmeier, Klaus Reincke, Ulrike von Pesavento, Franz Kött, Gerhard Schlecht, Marlies Hof, Theo Schäfer, Erika Bleckmann, Erich Kühnholz, Heinz Hölker, Ulla Höpken und Hans Verführt (+).

Gern stellen wir die gewünschten Kontakte her und stehen für Auskünfte und Rückfragen jederzeit zur Verfügung.


Bergheim Glessen

Zwei Glocken werden in der Evangelischen Gemeinde in Bergheim-Glessen erklingen: eine etwa 120 kg schwere Glocke mit dem Ton e’’ und eine etwa 80 kg wiegende Glocke mit dem Ton fis’’. Als der Glockenturm das Werksgelände in Gescher am 25. September verließ, waren die beiden Bronzeglocken bereits einschließlich der Armaturen an ihren Hartholzjochen installiert. Die kompletten Läutemaschinen waren eingebaut, alle Aufstiegselemente in die Glockenstube integriert, sowie die gesamte Elektroinstallation ebenfalls bereits verlegt.

Der Turm wurde in der Glockengießerei in zwei Teilen vormontiert: Aufstieg und Glockenstube.

Die Tragkonstruktion des Turmes besteht aus zwei vertikalen Stahlprofilen. Noch vor dem Abtransport aus Gescher wurden die beiden Teile miteinander verbunden.

Die sich über die gesamte Außenfläche erstreckende Verlattung aus Lärchenholz ist aufwendig in entsprechenden Zahnleisten mit Edelstahlschrauben befestigt. Am darauffolgenden Tag in Glessen wurde der angelieferte Glockenturm als ein Teil vom LKW durch einen Kranwagen gehoben und in das bauseits vorbereitete Fundament eingelassen. Die Gesamthöhe des Glockenturmes beträgt oberhalb des Fundaments etwa 12 Meter.


Bronzeglocken für Vilnius

Erzbischöfliche Kathedrale Basilika des Heiligen Bischofs Stanislaus und des Heiligen Ladislaus in Vilnius, Litauen

Die sechs großen neuen Glocken in der Tonfolge h°- d'- e'- fis' - g' - a' haben gemeinsam ein Gewicht von etwa 7,2 Tonnen. Diese Disposition bietet eine besonders üppige Auswahl an Teilkombinationen, was den musiklaschen Reichtum des Geläutes ausmacht. Alle Glocken tragen individuell angefertigte Glockenzier. Die Holzjoche sind gemäß dem historischen Vorbild der Barockzeit mit geschweiftem Aufsatz geformt. Armaturen, Läutemaschinen und Funkhauptuhr ergänzen die Spende der Erzbistums Köln. Die Geläuteprogrammierung der insgesamt acht Glocken, sechs neue Läuteglocken und zwei Uhrschlagglocken, wurde in Deutschland vorinstalliert. Am Dreifaltigkeitsfest (26. Mai) wurden die Glocken im feierlichen Zeremoniell durch Kardinal Meisner geweiht und in den drei darauffolgenden Wochen von uns montiert.

Vor Jahrzehnten wurden der Basilika des Heiligen Bischofs Stanislaus und des Heiligen Ladislaus die historischen Glocken durch die sowjetische Staatsmacht entzogen und eingeschmolzen. Diese Glocken hingen langschwingend an geraden Holzjochen rundum in den offenen Fensteröffnungen. Der untere, runde Teil des freistehenden Campanile zählt zu den ältesten Bauwerken Litauens und gehörte einstmals zur Burgbefestigung. Der Glockenturm erhebt sich südwestlich der Erzbischöflichen Kathedrale.