Aktuelles

Für den deutschen evangelischen Kirchentag in Berlin-Wittenberg vom 24. bis 28. Mai 2017 
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Führung:

Mo. - Fr.09.00 Uhr bis 11.30 Uhr
14.00 Uhr bis 16.00 Uhr
Di. + Do.Offene Führung 15.00h
Sa.10.00 Uhr bis 12.00 Uhr
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Petit Edelbrock Wappen

Projekte, Vielfalt in Wort und Bild

Um Ihnen unser Leistungsspektrum zu zeigen, lassen wir hier hauptsächlich Bilder sprechen. Ein Klick auf das Bild genügt und Sie gelangen zur jeweiligen Bildergalerie.

Sanierung eines Bronze-Kreuzweges

 
 

Schweres Gerät war notwendig, um die 14 Kreuzwegtafeln aus der Düsseldorfer Franziskanerkirche an der Oststrasse abzunehmen und sie - in unserer Manufaktur aufwändig und fachgerecht bearbeitet - in altem Glanz an neuem Ort erscheinen zu lassen. Nun haben sie ihre Heimat in der Bunkerkirche St. Sakrament in Heerdt gefunden. Nicht einfach, in das Bunkerbauwerk so viele Bohrungen für Aufhängung und Sicherung einzubringen. Nun weisen sie den Weg in einem ganz besonderem Kirchengebäude unseres Landes.

Patina, die Krönung des Kunstgusses

Patina, das klingt erst mal alt. Aber es ist neu, jedes mal neu, wenn ein neues Werk entsteht. Wie hier von Boris Sprenger aus Schmallenberg im Sauerland, mit seinem fast Drei Meter langen und äußerst "schlanken" Stier. Und was man alles mit Patina gestalterisch bei Bronzeplastiken machen kann hat er von uns umsetzen lassen. Aufnahmen aus unsererm Betrieb zu den einzelnen Stufen zeigen wir hier.
Beispiel dafür dass wir gerne auch gefordert werden.

Kooperationsprojekt mit der Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Münster

Die Akademie für Gestaltung der Handwerkskammer Münster ist bekannt für ihr Designstudium für Handwerker, ein staatlich anerkanntes Fortbildungs-Studium. Handwerker aus unterschiedlichen Gewerken – z. B. Tischler und Raumausstatter, Metallbauer und Steinmetze, Goldschmiede und Fotografen, Maßschneider und andere mehr – lernen dort gemeinsam auf Grundlage ihrer vielfältigen Gesellenausbildungen. Es gibt drei Varianten dieses handwerklich basierten Designstudiums, deren Länge von eineinhalb bis drei Jahre reicht. Die Bezeichnungen sind: „Gestalter“, „Projektgestalter“ und „Meistergestalter“.
An der Akademie für Gestaltung lernen Handwerker zu entwerfen, zu planen und zu präsentieren sowie Kunden zu beraten und Aufträge erfolgreich umzusetzen – für mehr Kreativität und Erfolg im Beruf.

Im Rahmen des 4. Semesters 2014 im Studiengangs „Projektgestalter“ begann die Kooperation mit der  Akademie für Gestaltung mit der Kunstguss Manufaktur „Petit & Gebr. Edelbrock“ in Gescher und wird wegend es Erfolges auch darüber hinaus fortgesetzt.

Die Studierenden, die aus unterschiedlichen Handwerksberufen kommen, werden den Betrieb und die Bronzegusstechnik kennenlernen und dann neue Produktideen für den Betrieb entwickeln. Es geht dabei um die Kombination dieser traditionsreichen Handwerkstechnik mit zeitgenössischer Gestaltung. Entstehen sollen kleine und feine sowie funktionale und hochwertige Produkte für den Wohnbereich.

 www.akademie-gestaltung.de

Der Künstler Ulrich Henn und die Tübinger Stiftskirche

Vor fast 50 Jahren hatte der im Dezember 2014 verstorbene Künstler für weltliche und kirchliche Bronzearbeiten im In-und Ausland Ulrich Henn, der sein Atelier noch immer in der Eifel hat, seine ersten bedeutenden Arbeiten für die Tübinger Stiftskirche begonnen.
Für uns eine besondere Ehre und ein Vertrauensbeweis, im Jahr 2013 hatte er die Gelegenheit, dieses Werk zu vollenden. Wieder mit der Unterstützung "seiner" Kunstgiesserei in Gescher. Eine kleine Bilderserie zeigt den Künstler in seinem Atelier und den Herstellungsprozess in unserer Manufaktur.

Auf der Homepage der Stiftskirche steht hier auszugsweise mit Datum vom 24. April sehr schön beschrieben:
Schon bei der Renovierung von 1962-64 hat der Künstler Ulrich Henn eine Bronzetür zum Ersten Glaubensartikel (Gott der Vater und Schöpfer) und ein viel beachtetes Altarkreuz zum Zweiten Glaubensartikel (Gott der Sohn: Satz für Satz wird da das Glaubensbekenntnis in 11 Bildern nachbuchstabiert) geschaffen.  Aber eine Darstellung des Dritten Artikels (Gott der Heilige Geist) fehlte bis heute...
Danke, lieber Ulrich Henn.

Wer Bilder dieser wunderschönen Stiftskirche sehen oder den ganzen Artikel der Website gerne lesen möchte:
http://www.stiftskirche-tuebingen.de/aktuelles.php?mId=11120&cId=209

"Engelsfüsse" schweben in Oldenzaal (NL)

Januar 2013: Da musste die Künstlerin Helga Kock am Brink aus Enschede (NL) schon auf die ganz hohe Leiter steigen, um die Basiarbeit am Stützmodell verrichten zu können. Darauf kam dann die Wachsschicht, mit Jutetüchern stabilisiert und dann noch mal mit Wachs überarbeitet, um die endgültige Oberfläche zu gestalten. Inzwischen wurde das Modell von uns per LKW geholt und liegt zur weiteren Bearbeitung in unseren Ateliers. Die Firma Strobos Metaal aus Hengelo hat die Statik berechnet und wird später auch das Fundament und die Montage übernehmen. Wir werden die entsprechenden Vorkehrungen einarbeiten und dann daran gehen, alles für den Guß vorzubereiten.
März 2013: Die Giesskanäle sind gelegt, die letzten Wachsformen im Ofen, um im Wachsausschmelzverfahren Platz für die Bronze zu machen, einer der beiden Füße mit Flügeln ist schon gegossen. Es geht in die Endphase.
April 2013: Die Entstehung der Skulptur "Engelsfüsse" wollten sich Auftraggeber, Statiker und Montagefirma live vor Ort zusammen mit der Künstlerin Helga Kock am Brink in der Manufaktur ansehen. Am 2. April kam die Gruppe mit 12 Personen in unsere traditionelle Kunstguss-Manufaktur in Gescher. Wie einer der Füsse aus der Gips-Schamott-Masse losgeschlagen und freigelegt wurde und eine weiteres Teilstück gegossen wurde und wie ein bereits fertig gegossener und ziselierter Teil zusammen geschweisst wurde, konnten die gut gelaunten Gäste aus Enschede und Oldenzaal (NL) Stück für Stück beobachten und auch mal selber Hand anlegen.
Ein rundherum tolles Erlebnis und ein schöner "Besuch bei Freunden", das war die einhellige Meinung aller.
Wir freuen uns über solche Besuche immer, können wir dann doch zeigen was wir können.
Mai 2013: Das Werk ist vollbracht, die Künstlerin ist zum Patinieren und zur Endabnahme gekommen, hat die Skulptur am großen Haken nochmals von allen Seiten kritisch betrachtet und dann an Strobos Metaal zur Herstellung des Sockels und Monatage am Bestimmungsort in Oldenzaal übergeben.
Wenn die Betrachter im Park von Oldenzaal so zufrieden und glücklich sind wie die Künstlerin, dann erfüllt auch uns das mit etwas Stolz.
Am 24. Mai 2013 war es bei strahlendem Sonnenschein dann soweit, die feierliche Enthüllung der Skulptur und Übergabe an die Gäste und Besucher des Kalheupink-Parkes in Oldenzaal.
Übrigens, die "Engelsfüsse" kann man bei der Künstlerin auch in kleinerer Version von ca. 30cm Höhe erwerben. www.kockambrink.nl


Lydia Greve und ihr Werk auf dem Weg nach Neuseeland

Am Stand der Manufaktur zum Weihnachtsmarkt 2012 in Gescher kam die Künstlerin Lydia Greve, sie lebt auch in Gescher, auf die Idee, ihrem Neffen eines ihrer Werke zur Hochzeit zu schenken. Also gesagt getan, innerhalb kürzester Zeit durften wir die schlanke Madame fertigen. Und damit das Brautpaar sieht, wie sein Geschenk entstanden ist, wurde eine kleine Fotoserie gemacht. Hier ein Ausschnitt daraus.

Von der Reise per Flieger über Mumbay nach Auckland gibt es keine Bilder. Wir wissen aber, sie ist gut angkommen und die Freude war riesengroß.
Kunst aus Gescher findet so auch ihren Weg auf die andere Seite der Weltkugel.


Erstlingswerk in Bronze gegossen

"Gemeinsamkeit" nennt Dr. Sarah Breiter ihr Erstlingswerk in Bronze vielsagend.
Die heute 30 Jährige malt schon seit vielen Jahren Großformate in Airbrush, Acryl und Oel.

2012 kam ihr die Idee mit einer kleinen Skulptur, die bei allen, die schon mal schauen durften, sehr viel Anklang fand.

Ihre Mutter, ebenfalls Künstlerin, war so begeistert, dass sie die junge promovierte Medizinerin motivierte, das Werk in Bronze giessen zu lassen, bei uns.
Und so beginnt ein neues Kapitel in der jungen künstlerischen Karriere: Skulpturen in Bronze. Beim Guss dabei waren dann auch Vater, Mutter und die Schwester. Ein emotionaler Moment, da waren sich alle einig.

Den giesserischen Werdegang haben wir im Bild festgehalten.
Weiterhin viel Glück Sarah!

 


Künstlerisch gestaltete Grabstätte

Ein letzter, künstlerischer Gruß der Angehörigen für die der Natur verbundenen Verstorbenen. Vom Künstler Boris Sprenger aus Brilon-Madfeld sehr gefühlvoll gestaltet und umgesetzt, von uns 2012 in Bronze gegossen für den Friedhof in Gescher.

Nur eines von vielen Beispielen für die Kreativität individueller Grabsteine oder -platten aus unserer Manufaktur.


Don Quijote und Sancho Panza

Nicht lange vor der  Gründung unserer Manufaktur entstand die Geschichte des Don Quijote und seines Dieners.

Hier zeigen wir Ihnen die Entstehung der Figur 2012 vom Model, über die Form, das Wachsmodel, die Giesskanäle bis hin zur fertigen Plastik. So, wie wir sie schon mal vor vielen Jahren gegossen hatten.

 


Mutter Teresa

Die lebensgroße Bronzeplastik der Mutter Teresa wurde von Marlies Hof für Niederfischbach geschaffen und im Wachsausschmelzverfahren gegossen und anschließend brüniert.


Ausstellung HWK Münster

Glocken und Kunst unter diesem Motto präsentierten wir in der Zeit vom 25. November 2004 bis zum 14. Januar 2005 in den Räumen der Handwerkskammer Münster einen Querschnitt aus unserer Kunstgießerei sowie eine Fotoreportage über den Glockenguss.

Neben dem Glockenguss, wo auch heute noch Glocken im altbewährten Lehmformverfahren hergestellt werden und deren Klang Gescher weltweit bekannt gemacht hat, war der Kunstguss mit über 64 Werken vertreten. Unsere Kunden, namhafte und bekannte Künstler aus der näheren und weiteren Umgebung, stellten uns zu diesem Zweck ihre Objekte zur Verfügung.

Bei den Künstlern und Bildhauern, die durch ihre Arbeit erst diese Ausstellung ermöglichten, bedanken wir uns an dieser Stelle besonders:

Professor Jörg Heydemann, Dr. Wilfried Koch, Hilde Schürk-Frisch, Christine Sültrup, Jakob W. Korsmeier, Klaus Reincke, Ulrike von Pesavento, Franz Kött, Gerhard Schlecht, Marlies Hof, Theo Schäfer, Erika Bleckmann, Erich Kühnholz, Heinz Hölker, Ulla Höpken und Hans Verführt (+).

Gern stellen wir die gewünschten Kontakte her und stehen für Auskünfte und Rückfragen jederzeit zur Verfügung.


Stephansdom als Tastobjekt

Den Wiener Stephansdom gibt es jetzt zweimal: im Original und als 1:100 Modell des Bildhauers Walter Hutz. Die Idee des Künstlers: insbesondere blinde Menschen können so den Raum mittels Ertasten erfassen. Der naturgetreue Dom im Kleinformat wurde auf einem Natursteinsockel vor dem berühmten Wiener Wahrzeichen zusammen mit Schrifttafeln in Blindenschrift aufgestellt.
Die Plastik wurde im Wachsausschmelzverfahren gegossen, wiegt ca. 300 kg und misst eine Gesamthöhe von 140 cm.
Am 7. Juni 2002 wurde diese Spende mehrerer Wiener Lion Clubs durch den Dompropst und in Anwesenheit zahlreicher Vertreter des öffentlichen Lebens eingeweiht. 2012 haben wir mal nachgesehen, wie sich das Objekt nach 10 Jahren so gemacht hat. An der Patina erkennt man die Jahre schon etwas.

(Fotos 2012: Peter Czajka, Wien)